Waschbrettbauch
Eine ausgeprägte und von wenig Fettgewebe verdeckte Bauchmuskulatur nennt man in der Alltagssprache Waschbrettbauch. Die Muskulatur im Bauchbereich ist mehrfach und gut sichtbar gewölbt und hat daher Ähnlichkeit mit einem Waschbrett. Ein Waschbrettbauch muss kein Traum bleiben. Ein gezieltes und ausdauerndes Bauchtraining ist die Voraussetzung für einen Waschbrettbauch, der im Schwimmbad und am Strand die bewundernden Blicke der Mitmenschen auf sich zieht. Erste Voraussetzung für einen Waschbrettbauch ist die Reduzierung des Körperfettgehalts. Bei Männern geht man von einem Körperfettanteil von unter 12% aus. Frauen erreichen eine ansehnliche Bauchmuskulatur bei einem Anteil von circa 12%. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung führt zu den genannten Prozentanteilen des Körperfettgehalts.
Der zweite Schritt zu einem Waschbrettbauch ist das gezielte Training, das mit Ausdauer und Geduld betrieben werden muss, will man den gewünschten Erfolg erreichen. Ein regelmäßiges Training mehrmals in der Woche ist daher erforderlich. Hat sich dann der erhoffte Effekt eingestellt, will der Waschbrettbauch weiterhin gepflegt werden. Nach einer längeren Trainingspause verschwindet die antrainierte Bauchmuskulatur bald wieder. Kleinere Pausen während der Wachstumsphasen der Muskeln schaden allerdings nicht. Sie sind sogar empfehlenswert. Verschiedene Übungen stärken die Bauchmuskulatur und führen durch stetes Training zum Erfolg.
Ein Beispiel für ein effektives Bauchmuskeltraining ist die Variante „Beine heben im Hängen“. Diese Übung wird mit einer Stange ausgeführt. Man hängt sich an eine Stange schwebt sozusagen hängend in der Luft. Wichtig ist es hierbei, den Rücken gerade zu halten. Nun kann man die Beine anziehen. Entweder gebeugt, gestreckt oder waagrecht. Wobei die waagrechte Variante die meiste Kraft erfordert, dafür aber auch für den Aufbau der Bauchmuskulatur am wirkungsvollsten ist. Eine andere, für die Buchmuskeln förderliche Übung besteht darin, sich mit dem Rücken flach auf den Boden zu legen und die Beine anzuziehen. Die Arme werden gerade nach hinten in Höhe der Ohren gestreckt. Der Oberkörper wird weit nach vorn gebeugt.
Die Haltung der Arme und Beine wird nicht verändert. Die Spannung wird kurz gehalten, bevor der Vorgang wiederholt wird. Um eine perfektes Erscheinungsbild der Bauchmuskulatur zu erreichen, dürfen auch die schrägen oder seitliche Bauchmuskeln nicht vernachlässigt werden. Dazu legt man sich auf eine Bank und achtet darauf, dass der Oberkörper frei in der Luft schwebt. Man kreuzt die Arme auf der Brust. Der Oberkörper wird angehoben, wobei das Becken immer senkrecht gehalten werden muss und die Hüfte nicht verdreht werden darf. Diese und andere Übungen unter professioneller Anleitung und Betreuung lassen den Traum vom Waschbrettbauch bald in Erfüllung gehen.
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