Krafttraining - Training für den Muskelaufbau
Krafttraining verbinden die meisten Menschen mit der Vorstellung eines von Muskeln bepackten Körpers. Und so scheuen sie den Gang ins Fitnessstudio, weil sie eben nicht aussehen möchten wie ein Bodybuilder mit übermäßigen Muskeln. Andere Menschen wiederum sind der Meinung, dass diese Art von Training dem Körper nicht viel bringt. Aus diesem Grund gehen die meisten Menschen das erste Mal in ein Fitnessstudio, wenn in anderen Sportarten die Menschen bereits ans Aufhören denken. Das kommt daher, das sie der Meinung sind, das ihr Körper schon den Idealvorstellungen eines Fitnessgängers entsprechen sollte. Viele Sportler wechseln in den Bereich des Krafttrainings, um ihren Muskelaufbau zu stärken und sich fit zu halten. Während erfahrene Sportler ein sehr orientiertes Training machen werden, so muss der Muskelaufbau Anfänger erst einmal ein für ihn unbekanntes Körpergefühl entwickeln. Die meisten Mitglieder in einem Fitnessstudio, haben oder hatten dasselbe Problem. Auch sie hatten gewisse Probleme mit ihrem Körper. Sei es nun das Übergewicht, oder um den eigenen Körper in Form zu bringen und ihn fit zu halten.
Vor dem ersten Gang in ein Fitnessstudio sollte man sich die Frage stellen, „Warum möchte ich mit dem Krafttraining beginnen“. Oftmals sind Anfänger schon nach ein paar Monaten sehr frustriert und hören mit dem Krafttraining wieder auf, weil ihrer Meinung nach das ganze Trainieren ihnen nichts bringt. Stellt man ihnen dann die Frage, was es denn eigentlich bringen sollte, können sie diese Frage meist nicht beantworten. Für viele ist der Hauptgrund, um mit dem Krafttraining zu beginnen, das sie durch Muskelaufbau abnehmen möchten, oder um Muskelmasse aufzubauen. Diese Ziele können innerhalb von wenigen Monaten schon erreicht sein, die Waage zeigt einen Gewichtsverlust an und auch erste Muskeln sind zu sehen. Und hier ist dann für viele Menschen das Ziel erreicht und sie hören mit dem Krafttraining wieder auf. Das Ziel sollte aber über einen längeren Zeitraum festgelegt werden. Dafür kann man sich im Vorfeld eine Liste erarbeiten, oder sich im Fitnessstudio beraten lassen. Auf dieser Liste kann z. B. stehen, der Abbau von Körperfett und bessere Konturenbildung im Bauchbereich, Hüftbereich, Taille und Oberschenkel. Doch auch der Muskelaufbau in den Bereichen, Arme, Beine, Bauch, Schultern und der Brustbereich. Nicht zu vergessen beim Krafttraining, mehr Vitalität für den Alltag den Beruf, den Hobbies aber auch für das weitere Training. Mit dieser Liste kann man sich im Fitnessstudio beraten lassen, wie man diese gesteckten Ziele erreichen kann.
In dieser Beratung für das Krafttraining sollte man sehr ehrlich sein. Wenn man Rückenprobleme oder Gelenkkrankheiten hat, sollte das dem Fitnesstrainer mitgeteilt werden. Nur so kann er einen guten und sicheren Trainingsplan für das Krafttraining ausarbeiten. Auch der Umgang mit den Gewichten muss erlernt werden. Gerade bei Anfängern im Krafttraining kann es hier bei falschem Umgang mit den Gewichten zu schweren Verletzungen kommen. Viele Grundübungen sehen erst einmal sehr einfach aus. Das Bankdrücken z. B. wird liegend bewältigt, doch hier muss die Koordination der verschiedenen Muskeln bedacht werden. Bei falschem Umgang können die Gelenke verletzt werden. Also gilt hier, klein anfangen, lernen und dann die Gewichte steigern.
Zum Krafttraining gehört nicht nur das Training, sondern auch eine gesunde Ernährung. Viele müssen ihre Ernährung komplett umstellen. Weniger Fett, dafür sehr viel mehr Eiweiß. Anstelle von Pizza und Pommes mit Mayo, sollte man dann eher viel frisches Gemüse und Obst zu sich nehmen. Im Krafttraining ist das Eiweiß sehr wichtig für den Muskelaufbau. Um den Körper zusätzlich mit Eiweiß zu versorgen, gibt es spezielle Eiweißprodukte, die man entweder trinken kann, oder aber Eiweißpulver das in die Ernährung mit eingearbeitet werden kann.
Beim Krafttraining werden nicht nur Muskeln aufgebaut und das Körperfett reduziert, sondern das Training hilft der Gesundheit im Allgemeinen. Viele Organe profitieren von dem Training. Das Herz wird Leistungsfähiger, durch den Muskelaufbau werden Knochen und Sehnen gestärkt.
