Bodybuilding
Bodybuilding - Eine Sportart, bei der das Ziel der Muskelaufbau und die Herausarbeitung gezielter Muskeln bei geringem Fettanteil ist. Durch gezielte Muskelübungen mittels Fitnessgeräten wird der Körper modelliert. Diese Sportart wird überwiegend von Männern ausgeübt.
Bodybuilding ist ein Körperkult und hatte seinen Boom in den 1980er und 1990er Jahren. Zum Bodybuilden gehört viel mehr als nur das tägliche Training an Fitnessgeräten. Die richtige Bodybuilding Ernährung ist viel mehr das A und O eines erfolgreichen Bodybuildners. Man unterscheidet hier zwischen Masse- und Definitionsphase. In diesen Phasen werden in vier bis sechs Mahlzeiten pro Tag die verschiedenen Nährstoffe über den ganzen Tag gezielt eingenommen. Dadurch kann der Muskelaufbau kontrolliert stattfinden, denn dem Körper werden kontinuierlich Nährstoffe bereit gestellt. Der Körper ist somit in einem "anabolen" Zustand (anabol = „aufbauend“).
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Hierbei wird besonders auf den Nährstoff Eiweiß Wert gelegt, denn dieser ist besonders wichtig für den Aufbau. 1,5g bis höchsten 2g pro Kilogramm Körpermasse ist empfohlen. Jedoch hat jeder Sportler neben seinem Bodybuilding Trainingsplan, auch einen eigenes individuellen auf sich und seinen Stoffwechsel abgestimmtes Trainingskonzept. Viele Sportler greifen auch auf sogenannte "Nahrungsergänzungen“ zurück, diese enthalten meist selber Nährstoffe oder helfen der Verdauung. Allerdings sind aus der Sicht einiger Sportmediziner die meisten Nahrungsergänzungsmittel nur für Hochleistungssportler sinnvoll.
Das Training mit Fitnessgeräten sind natürlich auch Bestandteil vieler anderer Sportarten. Bodybuilder trainieren Ihren Körper jedoch um ihn auf Wettkämpfen vor einer Jury präsentieren zu können. Hier gibt es auch, wie in anderen Wettkämpfen unterschiedliche Gewichts- bzw. Größenklassen in denen die Bodybuilder antreten. Bekleidet sind die Bodybuilder mit einem sogenannten Posing-Slip, die Frauen mit einem Bikini. Die Bewertungskategorien der Jury sind Muskulosität, Symmetrie, Vaskulösität und Präsentation.
Muskulositäts Kriterien sind Masse und Dichte, sowie die Härte und die Teilung der Muskeln. Bei der Symmetrie wird nach einer ausgewogenen Entwicklung aller Körperteile bewertet. Vaskulösität ist die Sichtbarkeit der Venen. Diese sind ein Zeichen für niedrigen Körperfettanteil des Bodybuilders. Je mehr Venen zu sehen sind, wird die Bewertung der Jury besser. Die Präsentation bewertet den Bodybuilder wie er sich und seinen Körper auf der Bühne präsentiert. Der Wettbewerb setzt sich aus drei Runden zusammen. Dem Line-up, dem Pflichposen und einer abschließenden Posing-Kür. Bei dem Line-up präsentieren sich alle Teilnehmer halb entspannt in einer Reihe auf der Bühne. Erst bei der abschließenden Posing-Kür erbringen die Athleten Höchstleistung.
Gesundheitsschädlich ist Bodybuilden nicht, jedoch kann übermäßiges Training einzelner Muskeln zu dauerhaften Haltungsschäden führen. Viele Bodybuilder leiden zudem unter Bluthochdruck, da das weniger trainierte Herz stärker pumpen muss um die großen Körpermasse mit ausreichend Blut zu versorgen.
Bodybuilding gehört sogar zu dem Programm der World- Games, jedoch wird es bislang noch nicht vom Internationalen Olympischen Komitee als richtige Sportart anerkannt.


